Erste Hilfe Kurs

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Während unsere Schüler und Schülerinnen die Winterferien genießen, ausschlafen :), Skifahren und Familienzeit verbringen, haben sich die Teamer in der zweiten Ferienwoche zu einer Arbeitswoche zusammengefunden.

Neben Teams zur Vorbereitung der 20-Jahres-Feier, zur Planung der Werkstatt „Krieg und Frieden“ und zur Facharbeitskontrolle trafen sich am Dienstag die Hälfte die Teamer aus KiGa, Hort und Schule zu einem Erste-Hilfe-Kurs.

Schließlich galt es wieder fit in der Ersten Hilfe zu werden und sein Wissen aufzufrischen. Wie lege ich einen Druckverband an? Wie funktioniert die Herz-Lungen-Wiederbelebung? Welche Handgriffe sind bei der „Stabilen Seitenlage“ wichtig? Was mache ich bei Vergiftungen oder Knochenbrüchen? Diese Fragen stellten wir uns und übten fleißig  an Fallbeispielen den Ernstfall.

Alle zwei Jahre führen wir die Fortbildung durch, damit wir uns im Notfall sicher fühlen können. Im nächsten Jahr ist dann die andere Hälfte des Teams dran. Unsere Schüler und Schülerinnen können sich dann in der Sportwoche wieder auf ein Erste-Hilfe-Training freuen.

Vielleicht ergibt sich ja im Frühjahr auch noch eine Möglichkeit für Eltern und Interessierte?

Holocaust-Gedenktag in Güstrow

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben“ (Primo Levi)

An den Güstrower Feierlichkeiten anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus beteiligten sich neben der jüdischen Gemeinde Rostock und der Pfarrgemeinde Güstrow, in diesem Jahr auch Schüler*innen der Freien Schule Güstrow. Eingeladen dazu hatte Karen Larisch (MdL Die Linke).

Der Schule-ohne-Rassismus-Kurs arbeitete in den vergangenen Wochen intensiv am Thema Antisemitismus. Recherchiert wurden dabei auch antisemitische Vorfälle der letzten Jahre in Güstrow. So kam es beispielsweise in der Vergangenheit immer wieder zu Schändungen am jüdischen Friedhof oder zu Verunstaltungen der Stolpersteine.

Schüler*innen des Kurses erarbeiteten einen Redebeitrag, indem sie unter anderem von der Stadt und ihren Verantwortlichen ein klares, deutliches Statement gegen Antisemitismus einforderten. Sie forderten ebenfalls in ihrem Redebeitrag, dass konsequent gegen verfassungsfeindliche Sprechchöre und Transparente, auf denen der  Holocaust geleugnet oder relativiert wird, vorgegangen werden muss.

Die Gäste der Gedenkveranstaltung konnten sich im Anschluss an einem „koscheren“ Buffet stärken, welches ebenfalls Schüler*innen unserer Schule in den letzten Tagen vorbereitet hatten. Wer wollte, konnte Chanukkakuchen, Sabbatbrot, Pomeranzen und Humus probieren.
(An dieser Stelle ein ganz großes DANKESCHÖN an all diejenigen, die kurzerhand eingesprungen sind und uns so toll unterstützt haben!)

Im Vorfeld der Feierstunde nahm der Schule-ohne-Rassismus-Kurs an einem Stadtrundgang teil, der verschiedene Orte jüdischen Lebens in Güstrow ansteuerte. Eine zukünftige Aufgabe des Kurses wird es sein, diesen Stadtrundgang auszuweiten, weitere Informationen zu sammeln, so dass der Rundgang irgendwann unter Regie von Schüler*innen unserer Schule angeboten werden kann.

Dieser Rundgang wird auch die Stolpersteine einbeziehen, die im Vorfeld des Gedenktages von den Luchsen und einigen Elben geputzt wurden.


Fazit: Eine gelungene Veranstaltung, die würdig erinnert und gleichzeitig gemahnt hat, denn: „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“

 

Vortrag über das Konzentrationslager Ravensbrück

Am 20. Januar kam Johannas Mutti Katharina zu uns in die 7/8 der Luchse und erzählte uns etwas über die Konzentrationslager im Dritten Reich, dabei spezialisierte sie sich auf das KZ in Ravensbrück hier in Mecklenburg – Vorpommern. In diesem KZ wurden ca. 143 000 Frauen inhaftiert. Darunter viele Jüdinnen, aber auch Kommunistinnen, Prostituierte, Sinti, Roma… – ca. 40 000 bis 50 000 Menschen davon überlebten das Lager nicht.

Am Anfang des Vortrages erklärte sie uns erst einmal, was ein KZ ist. Dann erzählte sie uns, dass sie sich vor einiger Zeit zwei Tage mit drei Zeitzeuginnen in der KZ Gedenkstätte Ravensbrück aufhielt. Sie zeigte uns gefilmte Interviews mit den Zeitzeuginnen. Das erste Interview war mit einer Frau namens Ilse Heinrich. Diese wurde im Güstrower Schloss gefangen gehalten, weil sie nicht auf dem Feld arbeiten wollte und somit als arbeitsscheu und asozial galt. 1944 kam sie von dort in das KZ Ravensbrück.

Uns Luchse erschütterte sehr, wie die Nazis mit den Häftlingen umgingen und wie die Aufseherinnen ohne schlechtes Gewissen in Villen schlafen konnten, während die Gefangenen sich mit bis zu 100 Personen in den dreckigen Baracken quälten. Auch erschütterte uns, wieviel Gewalt auf die Zeitzeuginnen ausgeübt wurde.

Joss von den Luchsen

Einladung

Liebe Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde…!

Wir, die Schüler*innen des Sobi-Kurses, möchten euch einladen, gemeinsam mit uns am Freitag, den 27.01.2017, den Holocaustgedenktag in Güstrow zu begehen und der Befreiung des KZs Auschwitz zu gedenken.

Es wird um 14 Uhr mit einem Stadtrundgang vom Klosterhof/Grüner Winkel beginnen. Anschließend findet um 16 Uhr eine Gedenkveranstaltung im Krönchenhagen 13 mit einem von uns gestalteten koscherem Buffet und Gedenkreden statt.

Für die Freie Schule reden Katha, Mundi und Emely.

Dazu möchten wir euch alle herzlichst einladen.

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Stolpersteine zum Gedenken an die jüdischen Mitbürger in der Güstrower Baustraße

Arbeitswochenende der Teamer

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Um die Planung des zweiten Halbjahres zu konkretisieren und wichtige Themen wie Umzugspläne ins neue Haus, Abiturplanung, Übergänge von der vierten zur fünften Klasse und vieles mehr zu besprechen, trafen sich alle Teamer zum Arbeitswochenende in Duckwitz. Mit dabei waren der Kindergarten, die Schule und die Verwaltung.

Es war ein produktives Wochenende, an dem viele Inhalte besprochen wurden, für die wir im normalen Schulalltag sonst wenig Zeit haben.