Ehrenbürgerurkunde für Herrn Hachtmann

Am Montag, den 05.03.2018 fand die Verleihung der Ehrenbürgerurkunde an Herrn Folker Hachtmann im Stadtvertretersaal des Güstrower Rathauses statt. Bereits am 07.12.2017 wurde diese Ehre in der Stadtvertretersitzung einstimmig beschlossen.

Herr Folker Hachtmann hat sich als großer Freund und Förderer des Ideals des friedlichen Miteinanders von Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, Ansichten und Herkunft eingesetzt. Er ist ein Botschafter und Mittler für den christlich-jüdischen Dialog und hält das Gedenken an die ehemaligen jüdischen Mitbürger der Stadt Güstrow wach. Das zeigte er in vielen Bereichen, so z.B. bei der Gründung der Kita Regenbogen, der Organisation der Verlegung der Stolpersteine, im Weitergeben seines Wissen an die jüngeren Generationen, Kontaktpflege zu jüdischen Nachfahren und vieles vieles mehr.

Zusammen mit Herrn Hachtmann putzten die Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Güstrow seit 2012 die 16 Güstrower Stolpersteine, die zum Gedenken an die Juden verlegt wurden, die dem Nationalsozialismus zum Opfer gefallen worden. Aus diesem Grund durften wir an der Veranstaltung auch ein kleines musikalisches Rahmenprogramm zeigen.

Zum Beginn spielten Annemarie und Tabea im Duett das jüdische Kinderlied „oyfn pripetchik“, welches auch aus dem Film „Schindlers Liste“ bekannt ist und verursachten so bei dem ein oder anderen ZuhörerInnen eine Gänsehaut.

Anschließend folgte die Begrüßung durch den Stadtpräsidenten Andreas Ohm und eine Rede einer der Antragssteller Christoff Röhm. Eingerahmt von jiddischen Liedern, die von den Kindern der Familie Hachtmann und Herrn Höser gespielt wurden, hielt der Bürgermeister Arne Schuldt eine ergreifende Laudatio und übergab die Ehrenbürgerurkunde an Herrn Folker Hachtmann.

Nach dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt, sangen Schüler und Schülerinnen der Freien Schule Güstrow den bekannten Kanon „shalom chaverim“ und die Gäste und Zuhörer stimmten mit ein, so dass ein toller Chor zum Abschied entstand.

Wir gratulieren Herrn Hachtmann recht herzlich zu dieser Ehre und sind auch ein wenig stolz darauf, dass wir einen kleinen Teil dazu beitragen durften.

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