Berufswahlparcours 2018

Am Freitag hatten die 7er einen Termin zum Berufswahlparcours in der Güstrower Sport- und Kongresshalle. Manche dachten, es wären dort Stände aufgebaut, an denen Berufe vorgestellt werden. Doch es war ganz anders – an vier Stationen wurden wir vor verschiedene Aufgaben gestellt.

Den Zeittunnel kann man sich wie ein Rohr – wie eine Metallwurst – mit einer Klappe vorstellen. Alle 13 hatten darin Platz! Eine Hellseherin sagte uns, welchen Beruf wir später einmal annehmen könnten. Es war sehr witzig. Wir redeten über unsere Träume und Vorstellungen in der Zukunft, was zu uns passt und ob nicht oft mehrere Stärken in einem Beruf gebraucht werden.

In der sturmfreien Bude war alles unordentlich und sollte wieder in eine aufgeräumte Wohnung verwandelt werden: Geschirr sortieren, ein Gericht für ein heißes Date vorbereiten, die Spüle mit Abflussrohr reparieren, Betten bauen, Pizza bestellen, auf die Polizei reagieren oder im „Loveline-Fernsehen“ Fragen zu Liebe und Sex beantworten.

Auf der Bühne improvisierten wir unterschiedliche Familiensituationen: „Der große Moment“, „Überraschung im Schlafzimmer“, ein Kind wollte auswandern oder ein Mädchen wurde ungewollt schwanger. Der rote Vorhang öffnete und schloss sich für jede Szene, es gab auch eine schöne Beleuchtung mit bunten Scheinwerfern sowie Utensilien zum Verkleiden. Das Ganze hat ziemlich viel Spaß gemacht.

Eine Station war ein Labyrinth aus engen Gittern mit Sichtschutz, ungefähr zwei Meter hoch. Ich meisterte die Flossenaufgabe – dabei sollten wir zu zweit einen Tennisball auf einem Tisch durch die Gänge balancieren – mit Taucherflossen an den Füßen. Anfangs sind wir hängen geblieben, aber wir schafften es. Das Labyrinth sollte das Leben zeigen – dass man einen Weg finden kann. Die Sackgassen sollten bedeuten, dass es im Leben nicht immer glatt läuft.

Es gab einen Baum, den wir mit Wörtern sortierten – was uns im Leben wichtig ist, was uns Kraft gibt und was wir in der Zukunft machen wollen.

Am Lebensmobile werteten wir unsere Stärken-Aufkleber aus und konnten in mehreren Schaukästen Eigenschaften oder Ideen für mögliche Berufe erkennen.

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